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Musikschulen brauchen endlich Klarheit und Planungssicherheit!

Seit Jahren kämpfen die steirischen Musikschulen mit finanziellen Unsicherheiten und fehlender Unterstützung durch das Land. Bereits vor zwei Jahren hat die ÖVP Reformen versprochen – doch passiert ist nichts. Musikschulen sollten nicht jedes Jahr ums Überleben kämpfen müssen!

Musikschulen als kulturelles Herzstück der Regionen

Musikschulen sind zentrale Anlaufstellen für Gesangs- und Instrumentalunterricht in der Steiermark. Sie verbinden Bildung mit Tradition und spielen vor allem in den Regionen eine entscheidende Rolle. Sie sichern den musikalischen Nachwuchs für Musikkapellen und Gesangsvereine und tragen damit zur Bewahrung unserer Kultur bei. Doch trotz dieser Bedeutung bleibt die Zukunft vieler Musikschulen ungewiss.

Ein großes Problem sind die finanziellen Schwierigkeiten, mit denen viele Einrichtungen seit Jahren kämpfen. Viele Musikschulen werden gemeinsam mit Partnergemeinden geführt. Schüler:innen aus diesen Gemeinden können gegen Kostenbeiträge an den Musikschulen unterrichtet werden („dislozierte Klassen“). Ohne diese Kooperationen wäre ein vielfältiges Unterrichtsangebot oft nicht aufrechtzuerhalten. Doch im vergangenen Jahr gab es keine einheitliche Einigung über die Kostenbeiträge – mit dramatischen Folgen. Mehrere Musikschulen standen vor dem Aus, darunter auch die dislozierten Klassen der Musikschule Fohnsdorf.

Und auch für die kommenden Jahre gibt es keine verlässliche Finanzierung. „Musikschulen dürfen nicht Jahr für Jahr ums Überleben kämpfen müssen. Sie brauchen endlich eine gesicherte Zukunftsperspektive“, betont unser Landtagsabgeordneter Robert Reif.

 

Titel (5)

Landtagsabgeordneter Robert Reif bei seiner Rede

Musikschullehrer:innen verdienen gute Arbeitsbedingungen

Neben der finanziellen Unsicherheit gibt es ein weiteres großes Problem: die prekären Arbeitsverhältnisse der Musiklehrer:innen. Viele arbeiten parallel an mehreren Musikschulen in geringfügigen Beschäftigungen. Das bedeutet nicht nur hohe Unsicherheit für die Lehrkräfte selbst, sondern auch bürokratische Hürden: Steuerliche Nachzahlungen, fehlende Absicherung im Krankheitsfall und keine zentrale Ansprechperson sind an der Tagesordnung.

Die ÖVP hat eine Reform längst angekündigt – inklusive einer Lösung für die Anstellung der Musiklehrer:innen beim Land. Doch im Regierungsprogramm von ÖVP und FPÖ fehlt davon jede Spur. „Vom einstigen Reformwillen der Regierung ist nichts mehr übrig. Blockiert die FPÖ die notwendige Sicherheit für Musikschullehrkräfte, blockiert sie damit zugleich die Entlastung der Gemeinden“, kritisiert Reif.

Wir fordern endlich Klarheit!

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