Kindergartenplätze in der Steiermark: Fixplatz für jedes Kind!
2574 Kinder stehen auf Wartelisten, 758 bekamen eine direkte Absage. Wir fordern mehr Transparenz, mehr Plätze und eine Fixplatzgarantie für jedes Kind.
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Auch heuer bangen in der Steiermark Tausende Familien um einen Kindergarten- oder Krippenplatz für ihr Kind. Für viele gibt es statt Planungssicherheit nur Wartelisten, Absagen und Unsicherheit. Für uns ist klar: Die Landesregierung hat den Ausbau verschlafen und steirische Familien zahlen den Preis dafür!
Kein Fixplatz für dein Kind? Dann melde dich jetzt bei uns.
Alarmierende Zahlen
Die Lage bleibt angespannt: 2574 Kinder landeten auf der Warteliste, 758 erhielten direkt eine Absage.
Die Steiermark ist das Bildungsschlusslicht Österreichs: In keinem anderen Bundesland besuchen so wenige 3-5 Jährige einen Kindergarten wie in der Steiermark. Besonders alarmierend ist, dass es heuer sogar weniger Kindergartenplätze gibt als noch 2023. Anstatt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Steiermark zu stärken, wird es Familien noch schwerer gemacht, Betreuungspflichten mit Karriere unter einen Hut zu bringen.
„Wer Familie und Beruf vereinbaren will, wird von der Landesregierung immer noch im Stich gelassen. Heuer gibt es in der Steiermark sogar weniger Kindergartenplätze als im Jahr 2023. Die Landesregierung hat den Ausbau verschlafen.”, so unser Landessprecher Niko Swatek.
Transparenz und Ausbau statt Stillstand
Im Kindergartenjahr 23/24 standen der Steiermark rund 43,8 Millionen Euro an Bundesmitteln zum Ausbau der Elementarpädagogik zur Verfügung. Genutzt wurden lediglich 19,1 Millionen - die restlichen 24.6 Millionen Euro ließ das Land liegen. Damit holte die Steiermark 43 Prozent der Bundesmittel nicht ab. Im Vergleich dazu nutzte Vorarlberg 100 Prozent der Mittel und Niederösterreich 99,73 Prozent. Wir fordern, dass das Land alle verfügbaren Bundesmittel vollständig abholt und direkt in den Ausbau von Kinderkrippen und Kindergärten investiert. Außerdem sollte das Land selbst als Träger auftreten, um in unterversorgten Regionen zusätzliches Angebot zu schaffen. Solche Landeskindergärten sind in anderen Bundesländern längst üblich.
Gleichzeitig braucht es volle Transparenz. Anmeldungen, verfügbare Plätze, Wartelisten und regionale Unterschiede müssen von Anfang an öffentlich einsehbar sein. Landesrat Hermann muss diesmal unverzüglich offenlegen, wo die Wartelisten besonders lang sind und wo der Ausbau am dringendsten nötig ist.
Familien brauchen Planungssicherheit
Für viele Eltern ist die Platzsuche mit Stress und großem organisatorischem Druck verbunden. Wir finden: Es darf nicht vom Zufall abhängen, ob ein Kind einen Platz bekommt. Es ist untragbar, dass die Platzsuche für so viele Familien noch immer einem Glücksspiel gleicht!
Darum fordern wir eine Fixplatzgarantie für jedes Kind und einen echten Ausbauturbo!
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