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Kindergarten-Petition: Fixplatz-Garantie jetzt!

Die jüngste Landtagsdebatte hat gezeigt: Um eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Steiermark zu garantieren, muss die Landesregierung endlich den Ausbau-Turbo zünden. zünden.Tausende Kinder warten weiterhin auf einen Platz in Kindergarten oder Krippe – und die Landesregierung redet den Mangel nach wie vor klein.

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Landesrat legt auf unseren Druck hin endlich Zahlen offen 

In der letzten Landtagssitzung musste FPÖ-Bildungslandesrat Stefan Hermann endlich offenlegen, was viele Familien längst spüren: Die Kinderbetreuung in der Steiermark bleibt ein massives Problem. 

Schon jetzt gibt es 421 Absagen bei Kindergärten und 162 bei Krippen. Gleichzeitig warten 1.237 Kinder noch immer auf einen Kindergartenplatz und 902 auf einen Krippenplatz. Besonders in Graz bangen viele Familien: Dort stehen 543 Kinder auf der Warteliste für den Kindergarten und 483 für die Krippe. Für viel zu viele Eltern ist damit weiter völlig unklar, wie sie den Herbst organisieren sollen. Für unseren Klubobmann Niko Swatek ist klar: „Eltern brauchen keine Ausreden, sondern einen Betreuungsplatz.“ 

Die Landesregierung redet das Problem weiter klein 

Genau das ist der eigentliche Skandal: Statt den Mangel klar zu benennen und den Ausbau entschlossen voranzutreiben, versucht die Landesregierung weiterhin, die Lage schönzureden. 

Bereits im Vorfeld der Debatte sorgte eine Reaktion auf Kritik des Landesrechnungshofes für Empörung. Die Landesregierung argumentierte, durch mehr Homeoffice sinke der Betreuungsbedarf. Nach scharfer Kritik ruderte Hermann zurück. Dennoch: Wer fehlenden Ausbau mit angeblich gesunkenem Bedarf erklärt, schiebt das Problem einfach auf die Familien.  

Das ist familienfeindliche Politik und genau das darf nicht passieren. 

Homeoffice ersetzt keinen Betreuungsplatz 

Viele reduzieren ihre Arbeitszeit, verschieben den Wiedereinstieg oder geben ihren Beruf ganz auf, weil es keinen passenden Platz gibt. Dann so zu tun, als würden Familien wegen Homeoffice ohnehin weniger Betreuung brauchen, ist ein Schlag ins Gesicht für all jene, die genau wegen des Platzmangels zurückstecken müssen. 

Niko Swatek bringt es auf den Punkt: „Homeoffice ersetzt keine Kinderbetreuung. Wer glaubt, Eltern könnten neben der Arbeit noch Kinder betreuen, hat den Alltag der Familien nicht verstanden.“ 

Ein freier Platz am anderen Ende des Bezirks ist keine Lösung 

Dazu kommt: Hermann hat darauf verwiesen, dass es beispielsweise im Bezirk Murtal noch einige freie Plätze gibt. Doch das hilft betroffenen Familien oft nicht. In der Debatte hat unser Abgeordneter Robert Reif - selbst aus dem Murtal - Hermann deshalb eingeladen, sich vor Ort selbst ein Bild zu machen. Denn ein Krippenplatz am anderen Ende des Bezirks bringt Eltern im Alltag schlicht nichts, wenn sie einen wohnortnahen Platz brauchen. Beispielhaft hat Robert von einer Familie aus einem Nachbarort erzählt, die bis heute keinen passenden Platz für ihr Kind bekommen hat und nicht weiß, ob sie im Herbst arbeiten können oder nicht. Genau darum geht es: Betreuung muss nicht nur auf dem Papier vorhanden sein, sondern im echten Leben erreichbar sein. 

Unterschreibe unsere Petition zur Fixplatzgarantie 

Für uns ist deshalb klar: Die Steiermark braucht endlich eine Fixplatzgarantie mit Rechtsanspruch ab dem zweiten Lebensjahr. Und zwar nicht auf irgendeinen Platz, sondern auf ein wohnortnahes Angebot mit VIF-konformen Öffnungszeiten, damit Familie und Beruf tatsächlich vereinbar sind. 

Eltern brauchen keine Beschwichtigungen. Sie brauchen Planungssicherheit. Und Kinderbildung- und Betreuung, die diesen Namen auch verdient.

Ermögliche allen Kindern ihr Recht auf Bildung und unterschreibe unsere Petition dazu.

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