- NeuFahrverbot für Durchzugsverkehr in Wohnstraßen einführen:Klare Beschilderung mit Ausnahmeregelungen für Anrainer:innen, Lieferverkehr und Einsatzkräfte
- StärkungVerkehrslenkung auf Hauptachsen ausbauen:Kapazitäten auf Hauptstraßen erhöhen, Engstellen beseitigen und Ampelschaltungen anpassen
- StärkungSchleichverkehr wirksam kontrollieren:Gezielte Schwerpunktkontrollen durch Ordnungswache und Polizei sowie regelmäßige Überprüfung der Maßnahmen
- NeuMaßnahmen laufend evaluieren und nachschärfen:Verkehrsströme analysieren und betroffene Gebiete gezielt nachjustieren

Verkehr
Wir haben den Mut
für eine Stadt, in der man verlässlich ans Ziel kommt
– mit freien Wegen, starken Öffis, kluger Verkehrslenkung und weniger Stau.
Alle Forderungen im Überblick
- ReformStraßenbahn und Stadtbusse gezielt verlängern:Linien über die Stadtgrenzen hinausführen und neue Verbindungen in stark wachsende Regionen schaffen - z. B. Verlängerung des 32ers nach Premstätten und zum Schwarzlsee
- NeuCity-Tunnel für die S-Bahn initiieren:Direkte Verbindung von Umland und Innenstadt - einsteigen in Köflach, aussteigen am Jakominiplatz
- ReformRegionalbusse auch für Grazer:innen nutzbar machen:Ein- und Aussteigen im Stadtgebiet insbesondere für Verbindungen aus Randbezirken in die Innenstadt punktuell ermöglichen, ohne zusätzliche Fahrzeiten zu verursachen
- ReformVerkehrsverbund im Großraum Graz weiterentwickeln:Stadt und Umland als gemeinsamen Mobilitätsraum planen und koordinieren - inklusive Ausbau zentraler Knotenpunkte wie eines Verkehrshubs am Flughafen Graz
- StärkungPark-&-Ride-Anlagen massiv ausbauen:Kapazitäten an den Stadteinfahrten deutlich erhöhen und neue Standorte wie zB direkt an der Endstation der Linie 7 in Wetzelsdorf gezielt entwickeln
- NeuBestehende Flächen besser nutzen statt neu versiegeln:Leerstehende Kapazitäten wie das Parkhaus bei Magna gezielt als Park-&-Ride-Standorte aktivieren
- NeuAngebot der ASFINAG annehmen:Bereitgestellte Flächen und finanzielle Beteiligung im Norden und Süden von Graz für die neuen P+Rs aktiv nutzen
- ReformDirekte und attraktive Öffi-Anbindung sicherstellen:Schnelle, eng getaktete und umstiegsfreie Verbindungen ins Zentrum ermöglichen
- NeuSharing-Angebote an P+R-Standorten integrieren:E-Bike-Verleih und TIM-Carsharing als Ergänzung für die letzte Meile bereitstellen
- StärkungStraßenbahnnetz konsequent erweitern:Kapazitäten erhöhen und neue Verbindungen in stark wachsende Stadtteile planen
- ReformVerlängerung Andritz - Shopping Nord umsetzen und Trassenführung in Gösting über die Wiener Straße realisieren:Bestehende Schleppbahn der Andritz AG nutzen und Linien entlang bestehender Verkehrsachsen statt durch Wohngebiete führen
- ReformModellvielfalt bei Straßenbahnen reduzieren:Auf ein einheitliches Fahrzeugmodell setzen und somit Wartung sowie Betrieb langfristig kosteneffizient sicherstellen
- ReformPlanungschaos beenden und Projekte beschleunigen:Klare Prioritäten setzen, Zuständigkeiten bündeln und Entscheidungsprozesse deutlich verkürzen, damit Verkehrsprojekte nicht jahrelang blockiert werden
- ReformInfrastrukturprojekte realistisch, transparent und gemeinsam mit Bürger:innen umsetzen:Kosten, Zeitpläne und Nutzen offen darlegen, Arbeitsprozesse wie Planungsmeetings zum S-Bahn-City-Tunnel nachvollziehbar gestalten - mit Livestreams, Ombudsstellen und unabhängigen Expert:innen, die frühzeitig einzubinden sind
- ReformVerkehrsplanung gemeinsam mit dem Umland denken:Stadt und Region als einen gemeinsamen Mobilitätsraum planen und Finanzierung gerechter aufteilen - insbesondere bei Pendlerverkehr, Park-&-Ride-Systemen und regionalen Verkehrsachsen
- ReformGraz bei regionalen Großprojekten frühzeitig einbinden:Projekte wie ein möglicher Autobahnzubringer Hart bei Graz dürfen nicht ohne Rücksicht auf Auswirkungen auf Bezirke wie Ries oder Waltendorf geplant werden. Die Stadt Graz und die betroffenen Anrainer:innen müssen von Beginn an Teil der Planungen sein, um die bestmögliche Lösung für Verkehr, Lebensqualität und Stadtentwicklung zu erreichen
- NeuBestehende Verkehrsprobleme systematisch erheben und lösen:Bei bekannten Verkehrshotsspots wie zB die Berufsschule St. Peter, das LKH, den Hauptbahnhof oder großen Großbetrieben braucht es endlich neue und zeitgemäße Verkehrs- und Mobilitätskonzepte. Stadtplanung darf bestehende Belastungen nicht einfach hinnehmen, sondern muss auf Basis von Verkehrsanalysen konkrete Verbesserungen bei Öffis, Verkehrslenkung, Radwegen, Fußwegen und Erreichbarkeit entwickeln
- ReformVerkehrsmaßnahmen mit Hausverstand statt pauschaler Sperren umsetzen:Maßnahmen gegen Durchzugsverkehr müssen gezielt wirken und dürfen nicht dazu führen, dass auch Anrainer:innen oder der lokale Verkehr unnötig eingeschränkt werden. Beispiele wie die Marburgerstraße zeigen, dass Verkehrsberuhigung nachvollziehbar geplant, laufend evaluiert und an die Realität angepasst werden muss
- ReformBeschrankte Bahnübergänge schrittweise auflösen:Gefährliche und stauanfällige Bahnübergänge durch Unter- oder Überführungen ersetzen und dadurch Verkehrsfluss und Verbindung zwischen Stadtteilen verbessern sowie Sicherheit gewähren
- ReformAuf umsetzbare Projekte statt Luftschlösser setzen:Keine Hundertmillionen für unrealistische Vorhaben wie eine dritte Plabutsch-Röhre, sondern Fokus auf Projekte mit fundierter Planung, realistischer Finanzierung und klarem Nutzen für die Grazer:innen
- NeuFlächendeckendes Parkleitsystem einführen:Freie Stellplätze in Echtzeit anzeigen und Suchverkehr in der Innenstadt deutlich reduzieren
- ReformAnrainerparken flexibler und bezirksübergreifend gestalten:Bewohner:innen in Randlagen von Bezirken sollen auch Stellplätze in angrenzenden Bewohnerzonen nutzen können, wenn diese näher oder sinnvoller erreichbar sind
- ReformParkraummanagement in Wohngebieten gezielt ausweiten:Anrainer:innen in besonders belasteten Straßenzügen wie der Staatsbahnstraße durch zusätzliche Bewohnerparkzonen entlasten
- ReformAmpelschaltungen intelligent steuern:Verkehrsflüsse dynamisch anpassen und Staus gezielt vermeiden
- StärkungEchtzeit-Verkehrsdaten nutzen:Verkehrsströme analysieren und gezielt lenken, um Engstellen zu entlasten
- NeuEinfahrt für Betriebe in die Innenstadt erleichtern:Ausnahmebewilligungen für fahrende Werkstätten und Servicebetriebe nach Wiener Vorbild einführen
- ReformHandwerker-Parkplätze und Lieferzonen verbessern:Kurzzeitige Parkmöglichkeiten und klare Regelungen für Service- und Lieferverkehr schaffen
- ReformZentrale Baustellenkoordination einführen:Zeitliche und räumliche Abstimmung aller Bauprojekte in der Stadt effizienter aufeinander abstimmen
- StärkungGleichzeitige Sperren vermeiden:Großbaustellen so planen, dass wichtige Verkehrsachsen nicht parallel blockiert werden
- ReformBaustellenzeiten verkürzen:Verbindliche Zeitpläne festlegen, konsequent einhalten und bei Verzögerungen den Druck durch Vertragsstrafen erhöhen
- StärkungTransparente Information sicherstellen:Frühzeitige und verständliche Kommunikation über Dauer, Umfang und Auswirkungen, insbesondere für Anrainer:innen, von Baustellen
- StärkungSichere Schulwege in ganz Graz umsetzen:Gefahrenstellen entschärfen und sichere Querungsanlagen für Kinder schaffen
- ReformSchulstraßen rechtlich auch für Kindergärten ermöglichen:Änderung der StVO vorantreiben, damit auch vor Kindergärten temporäre Sperren für den Autoverkehr eingerichtet werden können
- NeuHauptradrouten aus dem Umland ausbauen und beleuchten:Sogenannte Rad-Highways schaffen, um sichere und durchgängige Verbindungen in die Stadt zu ermöglichen
- ReformGefährliche Kreuzungen gezielt umbauen:Unfall-Hotspots analysieren und baulich sowie verkehrstechnisch entschärfen
- StärkungSichtbarkeit im Straßenraum erhöhen:Beleuchtung, Markierungen und Verkehrsspiegel dort einsetzen, wo es notwendig ist
- NeuE-Bike- und E-Scooter-Verleih in Graz ermöglichen:Marktzugang für Anbieter schaffen und gleichzeitig klare Regeln für Nutzung und Abstellung festlegen, um Konflikte im öffentlichen Raum zu vermeiden
- NeuOn-Demand-Mobilität nach internationalem Vorbild einführen:Ridepooling-Angebote wie in Hamburg als flexible Ergänzung zum öffentlichen Verkehr testen und in das bestehende Mobilitätsangebot integrieren
- ReformMonopol im Carsharing aufbrechen:Markt für weitere Anbieter öffnen und das bestehende TIM-System grundlegend reformieren
- NeuKooperationen im Sharing-Bereich ausbauen:Zusammenarbeit mit Umlandgemeinden und Partnern wie der ÖBB prüfen und entwickeln
- StärkungFahrradabstellplätze bei Universitäten und Fachhochschulen ausbauen:Ausreichend überdachte, beleuchtete und sichere Abstellanlagen mit modernen Ständersystemen schaffen
- StärkungTaktung im öffentlichen Verkehr deutlich erhöhen:Dichtere Intervalle auf stark frequentierten Linien sicherstellen
- ReformVerlässlichkeit, Anschlussverbindungen und Ersatzverkehre verbessern:Anschlüsse zwischen Bus, Bim und Bahn besser abstimmen, Ausfälle reduzieren und bei Baustellen klare Linienführungen sowie gute Information sicherstellen
- ReformRad und Öffis besser verbinden:Fahrradmitnahme in Zügen insbesondere für Grazer:innen, die ins Umland auspendeln, erleichtern und gleichzeitig flächendeckend überdachte Abstellanlagen an Bahnhöfen in Graz und im Umland sicherstellen
- Neu„Coole Bims“ umsetzen:Sonnenschutzfolien rasch nachrüsten und endlich einen konkreten Plan für die Installation von Klimaanlagen in älteren Garnituren vorlegen
- StärkungFlughafen Graz endlich an das Bahnnetz anbinden:Direkte Verbindung zur Koralmbahn und zur Südbahn schaffen und den Flughafen als Mobilitätsdrehscheibe für den Süden stärken
- NeuNightline auch unter der Woche ausweiten:Einführung der Nightline jeweils ab Mittwoch mit stündlicher Bedienung nach Vorbild der Wochenendverkehre
- StärkungNightline-Takt an den Wochenenden deutlich verdichten:Kürzere Intervalle in den Nachtstunden sicherstellen, insbesondere am Wochenende
- StärkungWichtige Hotspots besser anbinden:Innenstadt, Univiertel und stark frequentierte Freizeitorte gezielt erschließen
- ReformSicherheit im Nachtverkehr erhöhen:Beleuchtung, Präsenz und klare Orientierung an Haltestellen verbessern
- NeuNur die Strecke zahlen, die man fährt:Digitale Tariflösungen wie „SimplyGo!“ stärker integrieren und bekannter machen, damit automatisch der günstigste verfügbare Tarif berechnet wird - einfach, fair und ohne Tarifdschungel
- ReformEinheitliches Tarifsystem für Graz und das Umland schaffen:Tarifzonen neu ordnen und den Großraum Graz in einer gemeinsamen Zone zusammenführen
- ReformÖffi-Tickets insgesamt leistbarer machen:Attraktive und faire Preise für Pendler:innen und regelmäßige Nutzer:innen sicherstellen
- NeuHunde kostenlos in Öffis mitnehmen:Mitnahme von Hunden im öffentlichen Verkehr analog zu Kindern unbürokratisch und kostenlos ermöglichen
- Reform„GrazMobil“-App deutlich verbessern:Klimatickets integrieren, Nutzerfreundlichkeit erhöhen und digitale Nutzung für alle Ticketarten ermöglichen

