- ReformVerbindliche Gesamtstrategie für die Stadtentwicklung:Klare Prioritäten für Wachstum, Nutzung und Lebensqualität - statt Einzelentscheidungen ohne Gesamtbild
- StärkungStadtteilplanung neu denken:Bestehende und neue Stadtteile gesamthaft entwickeln - von Problemzonen wie der Annenstraße bis zu neuen Quartieren - mit Wohnraum, Infrastruktur und echter Lebensqualität aus einem Guss
- StärkungAttraktive Grätzl statt Retortenviertel:Neue Stadtteile müssen von Anfang an lebendig, durchmischt und alltagstauglich geplant werden
- ReformStadtteile wieder zusammenführen statt trennen:Infrastruktur wie Bahntrassen, große Straßen oder Gewerbeachsen dürfen Bezirke nicht dauerhaft zerschneiden. Stadtentwicklung muss Übergänge, Querungen und gemeinsame Grätzelräume mitdenken - damit etwa Lend und Gösting nicht durch die Eisenbahn in zwei Hälften geteilt bleiben.
- NeuUnabhängigen Expert:innenrat einrichten:Externe Fachleute bewerten Flächenpotenziale, Nutzungskonzepte und Entwicklungsprioritäten der Stadt

Stadtentwicklung
Wir haben den Mut für ein Graz, das groß denkt und entschlossen handelt – mit klarer Stadtentwicklung, moderner Infrastruktur und dem Anspruch, ganz vorne mitzuspielen.
Alle Forderungen im Überblick
- StärkungLeerstände und Brachflächen aktiv nutzen:Bestehende Gebäude und ungenutzte Flächen konsequent revitalisieren statt neue Flächen am Stadtrand zu verbauen
- ReformGrünraum schützen - Wachstum nach innen lenken:Klare Priorität für Innenentwicklung statt weiterer Versiegelung von wertvollen Freiflächen
- ReformAnreize für Aktivierung schaffen:Eigentümer:innen motivieren, brachliegende Grundstücke und Gebäude zu entwickeln und zu nutzen
- ReformBauland mobilisieren statt brachliegen lassen:Unbebaute, gewidmete Grundstücke durch Anreize oder Abgaben aktivieren, damit sie für Wohnraum genutzt werden
- NeuHoch hinaus - aber mit Qualität:Gezielte Nachverdichtung durch Höhenentwicklung mit klaren Qualitätskriterien, Nutzungsmix und lebendigen Erdgeschoßzonen
- StärkungEntwicklungsflächen für Leitbetriebe absichern:Unternehmen wie Siemens und andere städtische Großbetriebe brauchen langfristige Perspektiven und ausreichend Raum für Wachstum, Forschung und Produktion. Stadtentwicklung muss Arbeitsplätze mitdenken und strategische Betriebsstandorte aktiv absichern
- ReformLebendige und gemischte Stadtteile verbindlich planen:Bei neuen Stadtteilen verpflichtende Kombination aus Wohnen, Arbeiten, Nahversorgung, Freizeit und aktiven Erdgeschoßzonen schaffen - statt reiner Schlaf- oder Büroviertel.
- StärkungNahversorgung im Grätzl absichern:Aktive Ansiedlung von Nahversorgern wie Supermärkten, Bäckereien, Apotheken und Dienstleistungen in Wohngebieten
- ReformSoziale Infrastruktur mitdenken:Kinderbetreuung, Schulen, Pflegeeinrichtungen und barrierefreie Angebote verpflichtend in größeren Stadtentwicklungsprojekten integrieren
- ReformLeistbaren Wohnraum verbindlich mitentwickeln:Bei größeren Stadtentwicklungsprojekten muss ein konkreter Anteil an leistbaren Wohnungen vorgesehen werden, damit Graz auch für junge Menschen, Familien und Arbeitnehmer:innen leistbar bleibt.
- ReformVerbindliche Verfahrensfristen einführen:Klare gesetzliche Fristen für Bauverfahren - bei Überschreitung greift eine Genehmigungsfiktion
- ReformDigitale Bauverfahren nach Linzer Vorbild umsetzen:Einreichungen, Prüfungen und Genehmigungen vollständig digital abwickeln - inklusive Online-Status für alle Beteiligten
- NeuZentrale Baukoordination im Magistrat schaffen:Ein Single Point of Contact koordiniert Bauverfahren zwischen allen beteiligten Stellen und begleitet Projekte effizient durch das Verfahren.
- StärkungTransparenz über Verfahrensdauer herstellen:Öffentliche Darstellung der durchschnittlichen Bearbeitungszeiten je Verfahren und Abteilung
- ReformVerbindliche Stadt-Umland-Kooperation etablieren:Zusammenarbeit mit Umlandgemeinden in Raumordnung, Verkehr, Betriebsansiedelung und Infrastruktur institutionalisieren, um Wachstum und Flächenentwicklung besser abzustimmen
- NeuRegionale Infrastruktur gemeinsam finanzieren:Kosten für Öffis, Schulen und große Projekte fair zwischen Stadt und Umland aufteilen
- StärkungPendlerströme aktiv steuern:Park-&-Ride-Systeme, Öffi-Anbindung und Verkehrsplanung gemeinsam mit dem Umland ausbauen
- ReformInfrastruktur verpflichtend mitplanen:Bei neuen Stadtteilen müssen Schulen, Kinderbetreuung, Öffi-Anbindung, Grünräume, Parks, Begegnungszonen und Nahversorgung von Anfang an mitgeplant und umgesetzt werden.
- NeuInfrastruktur-Folgekosten transparent machen:Offenlegung der Kosten für Straßen, Schulen, Kindergärten und Versorgung bei neuen Projekten - bevor gebaut wird
- ReformAusbau an Bevölkerungswachstum koppeln:Neue Bauprojekte nur dort genehmigen, wo die notwendige Infrastruktur bereits vorhanden ist oder verbindlich geschaffen wird
- NeuLeerstände systematisch erfassen und aktiv vermitteln:Zentrale Leerstands-Datenbank der Stadt Graz, um ungenutzte Flächen sichtbar zu machen und gezielt zu aktivieren
- NeuLeerstand für Kunst und Kreativwirtschaft öffnen - nach Hamburger Vorbild:Temporäre Vermietung leerstehender Flächen zu stark vergünstigten Konditionen (z. B. 1,50 €/m²) an Künstler:innen und Kreativschaffende
- ReformZwischennutzung erleichtern:Unbürokratische Genehmigungen für Pop-up-Nutzungen wie Co-Working, Kultur, Gastronomie oder soziale Projekte
- ReformAnreize für Eigentümer:innen schaffen:Steuerliche und finanzielle Anreize für die Aktivierung von Leerstand statt dauerhafter Nichtnutzung
- StärkungInnenhöfe und versteckte Räume neu erlebbar machen:Bestehende Strukturen wie Innenhöfe gezielt öffnen und verbinden - etwa durch Projekte wie ein Altstadt-Labyrinth, das Leerstand aktiviert und neue Wege durch die Innenstadt schafft
- ReformKlare Qualitätsstandards für Bauprojekte festlegen:Verbindliche Kriterien für Architektur, Gestaltung und Einbindung ins Stadtbild bei größeren Bauvorhaben
- StärkungASVK und Altstadtanwalt stärken:Frühzeitige und verbindliche Einbindung bei Projekten, um historische Stadtteile besser zu schützen
- StärkungAltstadterhaltungsfonds ausbauen:Mehr Mittel für die Sanierung und den Erhalt historisch wertvoller Gebäude bereitstellen
- ReformHistorische Ortskerne gezielt schützen und beleben:Verbindliche Schutz- und Entwicklungskonzepte für gewachsene Stadtteile - um Fälle wie den Abriss der Villa Brauner in Mariatrost und den Verlust gewachsener Strukturen künftig zu verhindern
- ReformWelterbe konsequent sichern - Auflagen auch durchsetzen:Verbindliche Umsetzung genehmigter Bauvorhaben und klare Durchsetzung von Auflagen, um jahrelange Hängepartien wie beim Kastner-&-Öhler-Dach zu verhindern
- ReformGestaltung des öffentlichen Raums aufwerten:Hochwertige Materialien und einheitliche Gestaltung bei Straßen, Plätzen und Belägen - statt kurzfristiger Lösungen wie Asphalt-Flickwerk, das das Erscheinungsbild der Innenstadt verschlechtert
- ReformWidmungen flexibilisieren:Modernisierung der Bau- und Widmungsvorschriften, um Mischnutzungen und Nutzungsänderungen einfacher zu ermöglichen
- ReformNutzungsänderungen beschleunigen:Vereinfachte und schnellere Genehmigungen für Umwidmungen - z. B. von Büro zu Wohnen oder von Geschäft zu Gastronomie
- ReformErdgeschoß flexibel nutzbar machen:Weniger starre Vorgaben, damit Flächen je nach Bedarf für Handel, Dienstleistungen oder Gemeinschaft genutzt werden können
- ReformGrundstücksdeals und Stadtentwicklungsvereinbarungen vollständig offenlegen:Bei großen Stadtentwicklungsprojekten müssen Besitzverhältnisse, Eigentumshistorien, Kaufpreise, Weiterverkäufe, Umwidmungen, Herstellungskosten sowie städtebauliche Verträge transparent und nachvollziehbar veröffentlicht werden.
- NeuSmart City Graz vollständig aufklären:Lückenlose Darstellung aller Grundstückstransaktionen, Flächenentwicklungen und Kostenpositionen - insbesondere rund um den Nikolaus-Harnoncourt-Park und das Projekt Daungasse
- NeuOpen-Data-Plattform nach internationalen Vorbildern einführen:Zentrale Veröffentlichung aller relevanten Stadtentwicklungsdaten - nach Best-Practice-Beispielen wie London und Stockholm
- ReformBürger:innenbeteiligung verbindlich machen:Frühzeitige Einbindung der Bevölkerung bei größeren Stadtentwicklungsprojekten - nicht erst nach fertigen Plänen
- StärkungGrätzlprojekte aus der Bevölkerung aktiv umsetzen:Ideen aus der Bevölkerung gezielt aufgreifen und zur Umsetzung bringen - wie etwa die Entwicklung des Mariatroster Ortskerns rund um die Endhaltestelle der Linie 1 zu einer multifunktionalen Begegnungszone mit Kultur, Sport, Gastronomie und Bibliothek
- ReformDrüberfahrpolitik bei sensiblen Projekten beenden:Stadtentwicklungsprojekte wie die Rösselmühle nur mit echter Beteiligung der Anrainer:innen sowie klaren Konzepten für Kultur, soziale Infrastruktur und Quartiersentwicklung umsetzen
- NeuEigene Budgets für Bezirke und Grätzl schaffen:Finanzielle Mittel für lokale Projekte direkt vor Ort, damit Ideen schnell umgesetzt werden können
- ReformPlanungsprozesse verständlich und zugänglich machen:Einfache Information, transparente Abläufe und echte Mitsprache statt formaler Beteiligung ohne Wirkung
- ReformFernwärme strategisch ausbauen und den Ausstieg aus Gas vorantreiben:Flächendeckender Ausbau von Leitungen und Netzen als zentrale, leistbare und klimafreundliche Wärmeversorgung - damit neue Stadtteile und bestehende Gebäude endlich an ein nachhaltiges Fernwärme-System angeschlossen werden können
- StärkungGlasfaserausbau massiv beschleunigen:Highspeed-Internet als Grundversorgung - flächendeckend in allen Stadtteilen, unabhängig von Einkommen oder Lage
- ReformSanierung des Kanalnetzes endlich priorisieren:Sofortige Bestandsaufnahme, verbindlicher Sanierungsplan und ausreichende Investitionen, um den massiven Investitionsstau zu beheben - bevor Vorfälle wie der Kanaleinbruch in der Kaiserfeldgasse zur Gefahr für die Bevölkerung werden
- NeuOffene Netze und faire Zugänge sichern:Verhinderung von Monopolstrukturen und Sicherstellung fairer Preise bei Energie- und Digitalinfrastruktur

