Für NEOS steht Bildung immer an erster Stelle, auch in Zeiten der Krise. Kindergarten und Schule sind die Basis für ein erfolgreiches Leben. Wir sorgen dafür, dass in der Steiermark kein Kind zurückgelassen wird und sich jedes Talent entfalten kann.

  • Wir schaffen einen Rechtsanspruch auf einen hochwertigen Kinderbetreuungsplatz ab dem ersten Geburtstag.
  • Digitale Endgeräte für Kinder deren Eltern sich momentan keine leisten können. 
  • Arbeitsgeräte wie Laptops oder Tablets für Lehrkräfte.
  • Know-how Aufbau für das digitale Lernen.
  • Wir sorgen für kleinere Betreuungsgruppen und mehr Ganztagesangebote in den Kindergärten.
  • Wir schaffen volle personelle, finanzielle und pädagogische Eigenständigkeit für Schulen.
  • Brennpunktschulen erhalten mehr finanzielle Mittel. Unser „Chancenbonus“ sorgt dafür, dass in der Steiermark kein Kind zurückgelassen wird.
  • Wir gestalten die Lehre neu und werten sie auf. Die Ausbildung aller Lehrberufe kann mit der Matura abgeschlossen werden.

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KINDER BRAUCHEN PROFIS

 

NEOS stellen Reformplan zur Bekämpfung des Fachkräftemangels in der Elementarpädagogik vor. 

Die Steiermark leidet unter einem Fachkräftemangel in der Elementarpädagogik, doch die Akut-Maßnahme der Landesregierung führt nicht zu einer Lösung, im Gegenteil. Zwei Jahre lang soll weniger intensiv ausgebildetes Personal die Kinder betreuen und begleiten. Ein Plan um langfristig mehr Fachkräfte für das Berufsfeld zu motivieren fehlt allerdings. Ein großer Fehler, den auch die Bevölkerung bemerkt hat und vor allem online mittels dem Hashtag “KinderbrauchenProfis” gegen das Vorgehen der Landesregierung protestiert. Für NEOS liegt es auf Hand, dass es eine umfassende Reform in der Elementarpädagogik braucht, um echte und langfristige Lösungen zu erzielen. Denn es ergreifen zu wenig AbsolventInnen der Bundesanstalt für Elementarpädagogik später auch den Beruf und so mangelt es in steirischen Kindergärten und Kinderkrippen an Fachpersonal.

Klubobmann Niko Swatek: “Der Fachkräftemangel ist der Regierung nicht erst seit kurzem bekannt, dennoch bekämpft sie weiterhin das Symptom anstatt die Ursache. Es braucht jetzt schnelle und konstruktive Lösungen, um dem Mangel entgegenzuwirken und die Elementarpädagogik wieder attraktiver zu gestalten. Mit unseren Ideen zeigen wir der Landesregierung einen Weg aus der Misere auf, um den wichtigsten Beruf unserer Gesellschaft nachhaltig aufzuwerten.”

 

NEOS präsentieren einen Reformplan, der die steirischen Kinderkrippen und Kindergärten zu den besten des Landes machen soll. 

Zu Beginn muss allen Entscheidungsträgern des Landes klar werden, warum es an Fachkräften mangelt. Eine wissenschaftliche Befragung der Elementarpädagogik-AbsolventInnen wird Klarheit darüber bringen, warum sie den Beruf zwar erlernen, ihn aber nicht ausüben möchten. Diese Klarheit muss dann auch zur Verbesserung der Rahmenbedingungen führen. “Die Landesregierung muss endlich anfangen den Betroffenen zuzuhören anstatt über die Köpfe der Berufsgruppe hinweg deren Ausbildung abzuwerten”, so Swatek.

Weiters gibt es mit dem Kolleg der Bundesanstalt für Elementarpädagogik die Möglichkeit die Ausbildung im Bereich der Elementarpädagogik auch als zweiten Bildungsweg zu wählen. Doch stellt man diese Menschen vor unnötig große Herausforderungen, denn die Ausbildung ist zeitintensiv und lässt kaum Platz für eine Erwerbstätigkeit. Personen, die die Elementarpädagogik als zweiten Bildungsweg wählen, müssen es sich also leisten können. NEOS schlagen vor, dass diese Fachausbildung vom AMS unterstützt wird, bisher blockieren realitätsferne bürokratische Hürden die Förderung. 

Zuletzt ist für NEOS klar, dass die Kindergruppen in elementarpädagogischen Einrichtungen schlicht zu groß sind. Dem österreichischen Berufsverband für Kindergarten- und Hortpädagog_innen zufolge liegt die optimale Gruppengröße bei maximal 12 Kindern in einer Krippe und maximal 20 Kindern im Kindergarten. In der Steiermark ist man davon leider weit entfernt. NEOS schlagen einen Stufenplan vor, der die allmähliche Verkleinerung der Gruppen zum Ziel hat, damit sich auch die Arbeitsbedingungen der PädagogInnen verbessern. Denn die Kinder können dann die beste Bildung genießen, wenn ihnen auch die größtmögliche Aufmerksamkeit geschenkt wird. 

“Unsere Kinder haben die beste Bildung verdient. Dafür braucht es qualifizierte Pädagoginnen und Pädagogen, die mit Herz und Leidenschaft ihren Beruf ausüben. Damit das gelingt müssen sich die Rahmenbedingungen endlich verbessern”, so Swatek abschließend.