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Standort Steiermark wieder auf Überholspur bringen

Zünden wir endlich den Turbo für unsere Wirtschaft!

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Der Wirtschaftsstandort Steiermark steht unter Druck. Langsame Genehmigungen, analoge Amtswege und komplizierte Verfahren bremsen Betriebe wie Bürger:innen aus. Ein tristes Bild zeichnet auch die Konjunkturumfrage der IV Steiermark: Die Steiermark liegt deutlich unter dem Österreichschnitt. Darum setzen wir im Landtag einen Schwerpunkt auf Standortpolitik, Verwaltungsmodernisierung und Effizienz - mit einem Paket, das Prozesse beschleunigen und den Wirtschaftsstandort stärken soll. 

Unser NEOS-Klubobmann Niko Swatek bringt es auf den Punkt: „Der Wirtschaftsstandort Steiermark steht unter Druck. Schwerfällige Verfahren bremsen den Fortschritt, Chancen der Digitalisierung werden vergeben. Zünden wir endlich den Turbo für unsere Wirtschaft.“ 

Laut einer Umfrage der Industriellenvereinigung Steiermark ist nur einer von drei Betrieben für 2026 zuversichtlich - Hauptgrund sind immer mehr Regeln und Bürokratie, die Zeit und Geld kosten; zusätzlich drücken hohe Energie- und Lohnkosten, die viele nicht über höhere Preise ausgleichen können. 

Unsere Verwaltung muss vom Bremsklotz zum Standortvorteil werden. Wer investieren oder gründen will, braucht schnelle Entscheidungen statt Papierstapel. 

Alles, was digital geht, muss digital werden 

Digitalisierung heißt: Verfahren wirklich neu denken - datenbasiert, transparent und effizient. In anderen Bundesländern sieht man, wie das geht: eine Plattform, die Verfahren digital abwickelt, Daten wiederverwendet und durch automatisierte Registerabfragen Abläufe beschleunigt. Genau dort muss die Steiermark hin - konsequent und serviceorientiert. 

Gleichzeitig braucht es Einsatz auf Bundesebene, damit eine bundesländerübergreifende digitale Behördenplattform möglich wird - damit technische Synergien genutzt und die Harmonisierung in unterschiedlichen Rechtsbereichen vorangetrieben wird. 

KI als Instrument, um Verwaltung leistungsfähig zu halten 

Angesichts der Pensionierungswelle im Landesdienst dürfen Stellen nur gezielt nachbesetzt und Routineaufgaben automatisiert werden. Alles, was digital geht, muss digital werden. KI kann Standardprozesse übernehmen - das spart Geld und macht die Verwaltung schneller. 

Dafür braucht es eine landesweite KI-Strategie: mit klaren Zielsetzungen für Effizienzsteigerung, Entlastung der Bediensteten und Sicherung der Leistungsfähigkeit der Verwaltung. KI soll gezielt dort eingesetzt werden, wo in den kommenden Jahren viele Pensionierungen anstehen - und erfolgreiche Anwendungen sollen von Pilotprojekten in verwaltungsweit nutzbare Lösungen überführt werden. Dazu gehört auch ein Bericht an den Landtag, wo KI bereits eingesetzt wird und welche Effekte erzielt wurden. 

Studierende und Verwaltung besser vernetzen 

Auch bei unseren Hochschulen liegt enormes Potenzial, das wir stärker fürs Land nutzen wollen. Eine Plattform nach Wiener Vorbild kann aktuelle Themen der Stadtverwaltung für Abschlussarbeiten zugänglich machen - damit Studierende an realen Fragestellungen arbeiten und die Verwaltung von neuen Blickweisen profitiert. 

Industrie stärken, Arbeitsplätze sichern 

Die Industrie ist das Rückgrat unseres Wohlstands - und sie braucht klare Rahmenbedingungen. Darum braucht es eine steirische Industriestrategie, abgestimmt auf die Bundesstrategie. Bestehende Strategien müssen evaluiert und aktualisiert werden. Denn das Land muss in Einklang mit der Industriestrategie des Bundes planen, anstatt sein eigenes Süppchen zu kochen. 

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