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Unser Verkehrskonzept

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Unser Verkehrskonzept für ein mobiles und modernes Graz


Wir erleben tagtäglich, wie sich die Verkehrssituation in unserer Stadt weiter massiv zuspitzt. Graz steckt im Stau, die Luft wird schlechter und echte Lösungen bleiben aus. Anstatt entschlossen voranzugehen, gibt sich die dunkelrot-grüne Stadtregierung mit Maßnahmen von gestern zufrieden und setzt weiterhin auf Stückwerk statt auf ein modernes, leistungsfähiges Mobilitätssystem. Gleichzeitig sorgt die blau-schwarze Landesregierung mit ihrem Stillstand dafür, dass die Steiermark seit Jahren kein funktionierendes regionales Öffi-Netz bekommt.

Für uns NEOS ist klar: Graz verdient eine Verkehrspolitik, die endlich über die Stadtgrenzen hinausdenkt – und die den Alltag der Menschen wirklich verbessert.

Täglich pendeln rund 256.000 Fahrten über die Gemeindegrenzen nach Graz. Weil öffentliche Verkehrsmittel im Umland unattraktiv getaktet sind, weil Anschlüsse fehlen und Umstiege schlecht organisiert sind, landen viele Menschen weiterhin im Auto. Die Folge: Staus, verlorene Zeit und eine der schlechtesten Luftqualitäten Österreichs. Wer Mobilität ernsthaft lösen möchte, muss dort ansetzen, wo die Probleme entstehen – bei den Verbindungen zwischen Graz und seiner Region.

Und eines steht fest: Eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur ist keine technische Frage, sondern eine zentrale Voraussetzung für einen starken Wirtschaftsstandort Graz. Ohne verlässliche Öffis, ohne schnelle Knotenpunkte und ohne effiziente Anbindungen verliert unsere Stadt jeden Tag Wettbewerbsfähigkeit.

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Die große Lösung: Der Grazer City-Tunnel

Mit dem Grazer City-Tunnel bringen wir NEOS eine echte Gesamtlösung auf den Tisch – für Graz und für die gesamte Region. Der City-Tunnel verknüpft das Umland direkt mit dem Zentrum und schafft erstmals eine innerstädtische Schnellbahnverbindung, die Pendeln wie innerstädtische Wege massiv beschleunigt.

Der Tunnel führt vom Hauptbahnhof über den Bereich Lendplatz/Keplerbrücke weiter zur Universität und zum Jakominiplatz und taucht erst beim Ostbahnhof wieder auf. Besonders wichtig ist die direkte Anbindung der Karl-Franzens-Universität, einschließlich einer geplanten Station Geidorfplatz/Universität Graz. Damit schließen wir nicht nur eine der größten Mobilitätslücken der Stadt, wir schaffen auch einen echten Standortvorteil für Studierende, Beschäftigte und den gesamten Bezirk Geidorf.

Mit wenigen Stopps, kurzen Intervallen und hohen Geschwindigkeiten wird die S-Bahn endlich zur Alternative, die Graz dringend braucht. Der City-Tunnel ist flexibel erweiterbar – etwa in Richtung Andritz oder zum LKH – und damit ein Zukunftsprojekt, das mit der Stadt mitwachsen kann.

Öffis über die Stadtgrenzen hinaus – der entscheidende Schritt

Unsere wichtigste Forderung bleibt: Der Umstieg muss passieren, bevor die Autos überhaupt nach Graz hineinfahren.

Dafür braucht es schnelle S-Bahn-Verbindungen, verlässliche Taktungen und leistungsfähige Park-&-Ride-Knoten im gesamten Umland. Nur so wird Öffi-Fahren für Pendler:innen attraktiver als Stau.

Ein gutes Beispiel ist unsere 32er-Schnellbus-Idee, die als direkter, schneller und taktstarker Bus zwischen Graz und dem Umland konzipiert ist. Dort, wo die S-Bahn noch nicht optimal ausgebaut ist, schaffen solche Linien echte Entlastung – und zeigen, wie regionale Mobilität funktionieren kann, wenn man sie ernst nimmt. Zudem wird damit der Schwarzl See direkt vom Jakominiplatz aus erreichbar gemacht.

Die Kernzone muss bis zum Flughafen reichen

Es ist schlicht absurd, dass Grazer:innen zwei Tarifzonen bezahlen müssen, um ihren eigenen Flughafen zu erreichen. Wer möchte, dass mehr Menschen Öffis nutzen, darf sie nicht finanziell bestrafen.

Deshalb fordern wir NEOS klar: Die Kernzone muss bis zum Flughafen Graz ausgeweitet werden.

Eine einfache, faire Lösung – und ein wichtiges Signal für die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts.

Apropos Flughafen: Jahrelanger Stillstand und das nächste Luftschloss

Für einen starken Wirtschaftsstandort braucht es eine moderne Flughafenanbindung. Doch seit mehr als fünf Jahren herrscht Stillstand.

2019 haben ÖVP und FPÖ im Grazer Gemeinderat unsere Forderung nach einer echten Bahnanbindung abgeschmettert – und seither wird von „Prüfungen“, „Alternativen“ und „People Movern“ gesprochen, ohne dass irgendetwas passiert. Selbst die nun erneut präsentierte „flache Rolletreppe“ ist nichts weiter als das nächste Luftschloss der blau-schwarzen Landesregierung.

Die Wahrheit ist einfach: Eine Bahnanbindung des Flughafens wäre längst möglich – und sie wäre ein massiver Vorteil für Unternehmen, Pendler:innen und die gesamte Region.

Ein Gesamtkonzept statt Stückwerk

Der City-Tunnel funktioniert nicht isoliert, sondern als Teil eines modernen Mobilitätssystems. Dazu gehören für uns:

• die Realisierung der Nordwest- und Südwestlinien

• der Bau des Bahnhofs Gösting

• P+R-Anlagen im gesamten Umland

• direkte Öffi-Anbindungen in den Süden, Westen und Norden

Nur ein schlüssiges Gesamtpaket bringt Graz wirklich weiter – nicht Einzelmaßnahmen ohne Strategie.

Graz braucht Bewegung statt Ausreden

Die Menschen in Graz brauchen Lösungen, die ihren Alltag erleichtern – nicht politische Ausreden und Projekte, die im Schubladendenken enden. Während die Stadtregierung am Status quo festhält und die blau-schwarze Landesregierung die regionale Mobilität verschleppt, gehen wir NEOS weiter.

Graz kann mehr. Graz verdient mehr. Und wir arbeiten dafür, dass unsere Stadt schneller, sauberer und verlässlicher unterwegs ist.