1.MAI: TAG DER BILDUNG 

Mehr Engagement für die Elementarpädagogik! 

Klubobmann Niko Swatek: “Die Steiermark darf nicht länger das Bildungsschlusslicht Österreichs sein. Für uns ist klar: Qualitativ hochwertige elementare Kinderbetreuung ist die Grundvoraussetzung für Geschlechter- und Chancengerechtigkeit! Steirische Familien müssen endlich Planungssicherheit erleben dürfen. Jedem steirischen Kind soll bei Bedarf ab dem ersten Lebensjahr ein hochwertiger, altersgerechter und leistbarer Betreuungsplatz zur Verfügung stehen.”

NEOS wollen den Staatsfeiertag am 1. Mai seit ihrer Gründung neu interpretieren und ihn zum Tag der Bildung weiterentwickeln. Heuer wird der Feiertag ganz im Zeichen der Elementarpädagogik stehen. Denn elementare Bildung stellt die Weichen für den weiteren Bildungsweg und ist somit von zentraler Bedeutung für die steirischen Kinder. Als Bildungspartei ist es für NEOS selbstverständlich, dass die elementare Bildung die pädagogisch wertvollste ist. “Familie und Beruf sind im 21. Jahrhundert immer noch unvereinbar. Berufstätige Eltern sind bei der Betreuung von Kindern nach wie vor auf den guten Willen ihrer Familienangehörigen angewiesen. Die aktuell vorherrschenden Scheuklappen in Sachen steirischer Bildungspolitik müssen der Vergangenheit angehören. Die Lebensrealitäten haben sich geändert. Es ist für viele finanziell nicht tragbar, dass ein einzelner Erziehungsberechtigter jahrelang zuhause bei den Kindern bleibt”, so Swatek. 

NEOS fordern daher erneut den Rechtsanspruch für Eltern auf einen Kinderbetreuungsplatz ab dem ersten Lebensjahr. Dieser gesetzliche Anspruch und die damit verbundenen Selbstverpflichtung des Landes Steiermark zur Kinderbetreuung würde die Vereinbarkeit von Familie und Beruf massiv erhöhen. In Deutschland gibt es bereits seit dem 1. August 2013 einen Rechtsanspruch auf Krippenplätze für Ein- bis Dreijährige. 

“Kinderkrippen, Kindergärten, Tageseltern – das sind keine Abgabestellen für Berufstätige! Hier wird das Grundfundament für den Lebensweg gelegt. Befördern wir die Steiermark vom derzeit schlechtesten Bundesland in der Kinderbetreuung der Null- bis Dreijährigen zum Vorreiter”, so Swatek abschließend.