Nie war die Chance größer, das Richtige zu tun!

Wir befinden uns in neuen Zeiten.

Eine weltweite Pandemie, Putins Krieg auf europäischen Boden und deren Auswirkungen die uns voll treffen: die Kaufkraft, eine Zerreißprobe für Europa und die globalen Konsequenzen. Und natürlich die Klimakrise. Die trägen Altparteien ÖVP und SPÖ haben gezeigt, dass ihre verstaubten Ideen in diesen neuen Zeiten nicht funktionieren. Es braucht endlich neue Ansätze und neue Lösungen. Diese neuen Zeiten müssen neu gedacht werden. Es ist unsere Verantwortung, mit neuem Denken zu handeln – um uns allen und vor allem unseren Kindern eine gute Zukunft zu ermöglichen. 

Deshalb lass uns gemeinsam mutig in die neuen Zeiten starten!

 

Tu das Richtige!

Wir denken neu:

Freiheit

Freiheit ist nur mit bester Bildung möglich. Das gelingt aber nur dann, wenn wir Bildung neu denken. Wir brauchen endlich ein Bildungssystem, das die Talente unserer Kinder fördert und ihre Potenziale voll erweckt. Deshalb fordern wir:

Bessere Rahmenbedingungen für die Kindergärten und Kinderkrippen: machen wir den Beruf der Kindergärtner_innen zum wichtigsten des Landes. Dafür braucht es unter anderem mehr Gehalt, mehr Ganztagsangebote und kleinere Gruppengrößen. Denn nur wenn Kindergärtner_innen die Zeit haben, die Kleinsten dabei zu unterstützen, ihre Talente zu entfalten, können diese gefördert werden. Und das ist bei derzeit zwei Erwachsenen pro 25 Kinder einfach nicht möglich. Ein qualitativ hochwertiges, flächendeckendes, umfassendes Angebot würde den steirischen Familien mehr Freiheit ermöglichen: in der Familienplanung, der Teilnahme am Arbeitsmarkt – aber auch geographisch wären Jungfamilien weniger gebunden

Barcelona Kriterien endlich ernst nehmen: Gerade bei den unter Dreijährigen ist eine enge Bindung zwischen Elementarpädagog_in und Kind enorm wichtig. Das gelingt aber nur mit einer guten Betreuungsquote. Von den Barcelona Kriterien mit 33% ist die Steiermark noch weit entfernt: 17,8% waren es 2020.

Lehre aufwerten: die Lehre als Ausbildung junger Menschen zu Facharbeiterinnen und Facharbeitern gibt vielen Steirerinnen und Steirern die Freiheit, ihre Talente blühen zu lassen. Gleichzeitig ist sie von großer gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Bedeutung. Wir fordern daher ein Zeichen der öffentlichen Wertschätzung der Wirtschaft und der Lehrlinge. Um Personen auch nach der Matura für die Lehre zu begeistern, soll ein ans Selbsterhalterstipendium angelehntes Fördermodell umgesetzt werden. Das erlaubt es Menschen nach der Matura auch ohne Unterstützung ihrer Eltern in den Lehrberuf zu gehen. So wie sich in Deutschland 30% der Abiturient_innen für eine Ausbildung (Lehre) entscheiden, soll auch in Österreich die "Lehre nach der Matura" für Maturant_innen als vollwertige Alternative zu einem Studium von der Landesregierung unterstützt werden. Im Moment führen Betriebe außerdem 3% der Lehrlingsentschädigung an den Staat ab. Die Kommunalsteuer soll den Betrieben vom Land zurückerstattet werden, auch um Betriebe zu entlasten.

Fortschritt

Die neuen Zeiten fordern neues Handeln. Der Krieg in der Ukraine hat uns einmal mehr vor Augen geführt, welch katastrophale Auswirkungen unsere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern hat. Nur wenn wir den Fortschritt für uns nutzen, werden wir die Probleme lösen können. Denn gerade in einem Industrieland wie der Steiermark braucht es innovative Ideen, um den Energieverbrauch gerade für große Betriebe mit alternativen Energiequellen zu decken. Denn bis jetzt schaut es schlecht aus mit den steirischen Klimazielen.

Fastlane für Wasserstoff von Triest und Koper in die Steiermark: Slowenien, Kroatien und Italien haben sich zu einem Hydrogen Valley zusammengeschlossen. Sie wollen eine Vorreiterregion für Grünen Wasserstoff werden und bauen daher länderübergreifende Infrastruktur. Hier muss die Steiermark auch Mut beweisen und aktiver in der Wasserstoffpolitik werden. Wir sollen uns diesem Hydrogen Valley möglichst schnell anschließen, um selbst Vorreiter in dieser Zukunftstechnologie zu werden.

50 neue Windräder jährlich in den nächsten 5 Jahren: Die Steiermark hat nach Niederösterreich das größte Potential für Windkraftwerke in ganz Österreich. In den nächsten 5 Jahren könnten 250 Windkraftanlagen gebaut werden und knapp 3 TWh liefern. Das liegt weit über der Energiemenge, die die Steiermark derzeit aus Erdgas bezieht. Dafür braucht es aber kürzere, effizientere Verfahren und die Erweiterung der Vorrangzonen.

Fachkräftezentrum: Doch all die innovativen technischen Lösungen werden den Klimawandel nur dann bremsen und unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen nur dann beenden, wenn wir sie auch bauen können. Und hier macht sich schon wieder die verfehlte Politik der Altparteien bemerkbar: wir haben einen eklatanten Fachkräftemangel. Alleine im Bereich der Fachkräfte die für den Ausbau der erneuerbaren Energien benötigt werden, fehlen über 3.000 Arbeitskräfte. Im aktuellsten, im Auftrag der Wirtschaftskammer erstellten Fachkräfteradar zählt die Steiermark beim Fachkräftemangel zu den traurigen Spitzenreitern. Fast alle Unternehmen in unserem Bundesland fühlen sich vom Fachkräftemangel betroffen, der Großteil musste laut eigenen Angaben deswegen bereits Umsätze einbüßen. Mit einem eigenen Steirischen Fachkräftezentrum können wir dem aktuellen Fachkräftemangel nachhaltig entgegenwirken und zukünftige vorbeugen. Schließlich ist das derzeitige Kompetenz-Wirrwarr mit einem halben dutzend zuständiger Stellen und Behörden keine Hilfe dabei, um das Problem zu lösen. Mit einem eigenen Fachkräftezentrum gäbe es endlich eine verantwortliche Stelle, eine Anlaufstelle. Einer der ersten Aufträge: Die Gründe eruieren, wieso so viele steirische Fachkräfte nach wenigen Jahren aus unserem Bundesland abwandern.

Gerechtigkeit

Wir arbeiten jeden Tag an einer gerechten Gesellschaft. Und gerecht ist für uns, wenn jedes Kind die gleichen Chancen erhält. Wenn sich jeder Mensch entfalten kann. Gerecht ist, wenn sich arbeitende Menschen das Leben leisten können. Und etwas aufbauen können. Und gerecht ist auch, wenn zählt was man kann. Und nicht, wen man kennt.

50 Millionen Euro Entlastungspaket für Familien: Immer mehr Familien bekommen die Auswirkungen der Teuerungen zu spüren. Obwohl oftmals beide Elternteile arbeiten, wissen viele nicht, wie sie die Kosten für den Kindergartenplatz oder die Nachmittagsbetreuung stemmen sollen. Deshalb fordern wir ein 50 Millionen Entlastungspaket für die Steiermark. Sowohl der Kindergarten als auch die Nachmittagsbetreuung in der Schule sollen beitragsfrei werden. Diese 50 Millionen sind eine Zukunftsinvestition. Denn damit ermöglichen wir die Wertschätzung gegenüber den Eltern in einer schwierigen Zeit. Außerdem wissen wir, dass zusätzliche Kindergartenjahre und die Zeit in der Nachmittagsbetreuung Kinder in ihren Fähigkeiten des Lesens, Schreibens und Rechnens stärken. Solange jedes vierte Kind in der Steiermark nicht sinnerfassend lesen kann, brechen wir die Chancen von jungen Menschen.

Indexierung der steirischen Sozialleistungen: Die Krise ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Mittlerweile spüren auch viele Steirerinnen und Steirer, die Vollzeit arbeiten, die Auswirkungen am eigenen Leib. Gleichzeitig trifft die Krise die sozial Schwächsten mit voller Härte. Unverändert bleibt lediglich die Höhe der Sozialleistungen. Während die Inflation mit über 8% davon galoppiert, fehlt es den Menschen, die auf die Sozialhilfen angewiesen sind, am Notwendigsten. Die einzige "Sozialleistung", die automatisch jährlich an die Inflation angepasst wird, ist die Parteienförderung. Damit muss endlich und ein für alle Mal Schluss sein. Die steirischen Sozialleistungen müssen jährlich und automatisch an die Inflationsrate angepasst werden. Rückwirkend mit Jahresbeginn 2022. Denn nur so bleibt ein würdevolles Leben für die sozial Schwächsten leistbar.

Anti-Postenschacher-Gesetz: Die Vorgänge rund um die ÖVP Chats haben gezeigt: viel zu oft kommt es darauf an wen man kennt und nicht, was man kann. Doch auch in der Steiermark werden viele Top Jobs des Landes an Parteigünstlinge vergeben und Ausschreibungen erfüllen nicht einmal die Minimalkriterien für Transparenz. Leidtragende dieses Postenschachers sind wir alle. Denn das Steuergeld, das die Parteien in Versorgungsjobs ihrer Freunde geben, fehlt dann in anderen Bereichen. Bei der Bildung zum Beispiel. Oder beim Ausbau der erneuerbaren Energie. Oder bei strukturellen Förderungen für Unternehmen. Genau deshalb ist es wichtig, dass wir als Politik endlich auch Transparenz neu denken. Es ist notwendig, dass die Vergabe von Jobs im Bund, im Land und den Gemeinden endlich nachvollziehbar wird. Es darf im 21 Jahrhundert nicht mehr zählen wen du kennst, sondern nur was du kannst. Deshalb fordern wir zum wiederholten Mal ein Anti-Postenschacher Gesetz, wie es andere Bundesländer längst haben. In diesem Gesetz sind die Kriterien für eine transparente Ausschreibung bei Jobs des Landes festgeschrieben und die Einhaltung des Prozesses ist verpflichtend.

Welcher Themenbereich muss neu gedacht werden?

Lass es uns wissen und mach mit bei unserer Umfrage! 

Die trägen Altparteien in der Steiermark versuchen vergeblich, die neuen Herausforderungen mit alten Ideen anzugehen. Nur wir bringen innovative Lösungen in die verstaubte steirische Politik. Von dir wollen wir wissen: Welcher Themenbereich muss von der Politik endlich komplett neu gedacht werden? 

Mach mit bei unserer Umfrage. Fülle das Formular aus und gewinne mit ein bisschen Glück eine exklusive Führung durch den steirischen Landtag mit unserem Klubobmann Niko Swatek. Eine Teilnahme ist bis 20. August 2022 möglich.

Die Gewinner_innen werden von uns per E-Mail kontaktiert. Die Ergebnisse werden im Rahmen unseres NEOS Sommerfests am 27. August 2022 präsentiert.

Der größte Schatz, den die Steiermark hat, sind ihre Menschen.