Alternativen für Bruck an der Mur

Wer Alternativen fordert, muss auch bereit sein diese auch anzunehmen! Aber die SPÖ und der Bürgermeister werfen uns vor, dass wir keine Alternativen einbringen.

Stimmt das? Nein, denn wir haben mehrmals in den Gemeinderatssitzungen sowie in den Konsolidierungsbesprechungen Finanzierungsvorschläge für die aufkommenden Projekte wie Schulsanierungen, Innenstadt-Initiative, klimafittes Bruck und mehr eingebracht. Wir würden uns als ambitionierte Gemeinderatsfraktion zum Wohle unserer Brucker Bevölkerung von Herzen wünschen, dass die SPÖ die Einsparungs- bzw. Finanzierungsvorschläge von uns wertschätzt, prüft und umsetzt - unabhängig davon, von wem und welcher Parteifarbe diese kommen.

Mit Jahresanfang hatten alle im Gemeinderat vertretenen Parteien gemeinsam damit begonnen unseren Haushalt (Budget) zu sanieren. Hier war die Vorgabe 1,5 Millionen Euro pro Jahr im Budget frei zu machen. Wir waren auf einem guten Weg mit viel Input und Ideen seitens aller Parteien. Leider wurde dieses Sanierungsvorhaben aus uns unbekannten Gründen nach nur zwei Besprechungen abgebrochen.

Ein Forstverkauf klingt einfach, um schnell an eine höhere Summe Geld zu kommen, birgt jedoch große Gefahren. Alternative Finanzierungsvarianten brauchen in der Umsetzung vielleicht länger, müssen erst evaluiert werden oder sind unangenehm in gewissen Bereichen. Wenn alle Parteien zusammenhalten, können wir es aber mit Sicherheit gemeinsam schaffen. Vor allem bleiben uns dann die jährlichen Erträge unseres Waldes, mit denen wir auch in kommenden Jahren viel für Bruck an der Mur tun können! Dieser einmalige Verkaufserlös wäre dann schon längst verbraucht, was nicht nachhaltig wäre! Der leichteste Weg, welchen Bürgermeister Koch mit seiner SPÖ hier aber leider bevorzugt, ist nicht immer der Beste!

Politik ist nicht einfach und braucht mehr als einfach nur auszuverkaufen!

So geht Politik einer neuen Generation!

Sebastian Wintschnig, August 2021