Starke Stimme für die Jungen

Kindergarten und Volksschule habe ich in Tauplitz besucht, die Hauptschule in Bad Mitterndorf. Mehr als die Hälfte meines noch jungen Lebens verbrachte ich in unserer Großgemeinde. Genau wegen meines Alters ist mir Bildung ein Herzensanliegen. Ein weiterer Grund dafür, warum es mich in die Politik verschlagen hat, ist dieser: Ich will mich für diejenigen einsetzen, die das nicht können oder nicht dürfen, weil sie noch zu jung sind. Genau denjenigen möchte ich eine Stimme geben, meine Stimme. Kinder bestimmen meistens den Großteil des Familienlebens, doch wird ihnen auf politischer Ebene meist sehr wenig zugehört. In den letzten Jahren wurde verabsäumt, allen Kindern und Jugendlichen die Stimme zu geben, die sie verdienen. Das will ich jetzt ändern. 

 

Oft musste ich als Kind miterleben, wie über die Politik und die Politiker_innen geschimpft wird. Als Kind denkt man irgendwann, das wäre normal. Genau da habe ich gemerkt, wie stark Eltern ihre Kinder beeinflussen können, weil sie schlichtweg ein Vorbild für ihre Kinder sind. Ich möchte jedenfalls schon früh damit beginnen, meinen zukünftigen Kindern die Politik näher zu bringen. Als doch eher junger Mensch sehe ich meine Aufgabe auch darin, die Bad Mitterndorfer Kinder und Jugendlichen für diese Arbeit zu interessieren und sie ihnen näherzubringen. Obwohl ich noch recht jung bin, würde ich dennoch nicht sagen, dass ich nicht geeignet wäre. Was würden wir nur tun, wenn sich keine_r der Jungen für die Politik engagiert und interessiert? Irgendwann wäre es nicht mehr möglich, diese Gemeinde, das Land und den Staat zu leiten

 

Immer wieder weise ich darauf hin, dass der Gemeinderat, der Landtag oder auch der Nationalrat die Bevölkerung repräsentieren soll. Die Vielfalt der Gesellschaft sollte vertreten sein, und ich möchte als zukünftiger Gemeinderat vor allem für die jungen Bad Mitterndorfer_innen ein Sprachrohr sein.

 

Kevin Steigenberger, Juni 2020