Tourismus und Umwelt verbinden

Tourismus – einer der wichtigsten Faktoren für unsere Großgemeinde. Einer der größten Arbeitgeber, und ein unverzichtbarer Wirtschaftszweig für uns. Wir als Gemeinde müssen der Innovationsmotor für den Tourismus sein! Alle Maßnahmen müssen im Einklang mit den Menschen und der Natur durchgeführt werden. Wir wollen keinen Hallstatt-Tourismus, wir wollen aber auch nicht, dass sich der Tourismus ganz ausbleibt. Es gibt da einen Spruch, den viele ungern hören: Das Leben ist kein Wunschkonzert. Viele Parteien probieren es zwar immer wieder, es funktioniert aber nie. Die Gemeinde muss sicherstellen, dass sich alle wohlfühlen, ob sie nun ständig hier wohnen, nur zu bestimmten Zeiten, oder nur ganz kurz auf Urlaub hier sind. Unsere wunderschöne Gemeinde hat alles, was man sich wünschen kann: Berge, Täler, Skipisten, Wanderwege und Seen. Trotzdem braucht es einen Ausbau der touristischen Infrastruktur: Wanderwege, Radwege und andere Freizeitangebote. Das kommt bei Weitem nicht nur Touristen zugute, sondern auch den Einheimischen. Wenn man für Qualitätstourismus und Nachhaltigkeit stehen will, muss man auch etwas dafür leisten!

 

Im Bereich der Umwelt und Nachhaltigkeit steckt unsere Gemeinde noch in den Kinderschuhen. Wir müssen unbedingt für den Bau von Elektrotankstellen sorgen, für E-Bikes sowie E-Autos. Besonders im Bereich des Tourismus und der Freizeitwirtschaft ist einiges zu tun, um die Gemeinde ins Spitzenfeld der Nachhaltigkeit zu bringen. Als junger Mensch ist mir wichtig, wie wir unseren Planeten der nächsten Generation hinterlassen. Wir haben nur einen Planeten, danach schauts echt schwarz aus für die Menschen. Positionieren wir uns als Gemeinde ganz klar: Investieren wir in Photovoltaikanlagen dort wo es Sinn macht, schützen wir unsere Gewässer, sorgen wir für weitere Naturschutzgebiete.

Sorgen wir als Gemeinde für eine perfekte Symbiose von Tourismus und Umwelt: Weil’s Zeit ist!

 

Kevin Steigenberger, Mai 2020