Lokale Produzent_innen unterstützen

Bereits in der Schule wurde mein Interesse an der Wirtschaft geweckt, das ich durch ein anschließendes Studium der Betriebswirtschaft zu meiner Leidenschaft machte. Der Begriff Wirtschaft ist meiner Meinung nach sehr weit gefasst und beinhaltet weit mehr als wirtschaftliche Betriebe. Zu einer funktionierenden Wirtschaft gehören nämlich nicht nur Unternehmen, sondern auch Menschen in ihrer Eigenschaft als Produzent_innen und Konsument_innen. Deshalb bin ich der Meinung: Wenn’s uns allen gut geht, dann kann’s auch in anderen Bereichen gut aussehen. Um einen echten Mehrwert für alle zu schaffen, reicht es nicht, nur eine Seite in den Fokus zu stellen

 

Auch für jeden Betrieb, der Lehrlinge ausbildet, können wir als Gemeinde dankbar sein: Hier müssen wir sicherstellen, dass die Förderung erhalten bleibt und ausgebaut wird. Es braucht parteiübergreifende Konzepte der Gemeinde, um die lokale Wirtschaft zu beleben und zu fördern. Es darf nicht zur Abwanderung kommen, Betriebe müssen gehalten werden und im besten Fall siedeln sich weitere Unternehmen an. Die Gemeinde muss sicherstellen, dass die Rahmenbedingungen für Betriebe geschaffen werden, um Arbeitsplätze zu schaffen und einen Mehrwert für alle zu bringen.

 

Feste, Veranstaltungen oder andere Anlässe sind alles Möglichkeiten, um heimische Betriebe zu fördern und ihnen unter die Arme zu greifen. Geben wir den Unternehmen in unserer Großgemeinde die Möglichkeit, sich so oft wie möglich zu präsentieren. Seit Jahren hört man von der Politik, dass der Kulm das ganze Jahr genutzt werden soll. Seit Jahren hört man das, leider ist nicht viel passiert. Natürlich ist eine Einigung mit allen Beteiligten nicht einfach, das ist mir schon klar. Doch Versprechungen dürfen nicht nur Versprechungen bleiben, sie müssen auch in die Tat umgesetzt werden. Eine Ganzjahresnutzung des Kulms wäre für die Gemeinde ein unglaublicher Mehrwert, wirtschaftlich und touristisch!

Dafür werde ich mich als zukünftiger Gemeinderat einsetzen. Stärken wir unsere heimische Wirtschaft und seien wir stolz auf unsere regionalen Produzent_innen!

 

Kevin Steigenberger, April 2020