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“Sagen wir Feinstaub und Staus mit Sharing Mobility den Kampf an!”

Swatek: “Graz muss Innovationshauptstadt der Mobilität werden und mit Sharing Mobility und einen Öffi-Ausbau endlich Alternativen zum Auto attraktiv machen!”

Graz – Ein weiteres Mal befindet sich die Grazer Feinstaub-Debatte in einer Sackgasse. Citymaut und Autofreier Tag finden in der Politik keine Mehrheit. Das Problem bleibt, doch statt den Sand in den Kopf zu stecken, sieht NEOS Gemeinderat Niko Swatek jetzt die Chance Mobilität in Graz neu zu denken. “Wir müssen in Graz endlich Alternativen zum Auto schaffen. Das heißt den öffentlichen Verkehr massiv ausbauen und Mobilität neu denken. In vielen Städten bereits gang und gäbe, hat auch Graz die Möglichkeit dank Sharing-Mobility für Alternativen zum Auto zu sorgen und zur Österreichs Innovationshauptstadt der Mobilität zu werden.”, so Swatek.

Ob Fahrrad, Auto, Scooter oder Moped – Sharing Mobility, das Verleihen von Verkehrsmitteln liegt in vielen Metropolen bereits voll im Trend. In Wien werden Elektromopeds über eine App verliehen, während in San Francisco der Verleih von E-Scootern das Stadtbild prägt. CarSharing, also das Ausleihen von Autos für eine gewisse Strecke und E-Bike Rentals finden weltweit ebenfalls bereits großen Andrang.

“Sharing Mobility bringt viele großartige Möglichkeiten mit sich: von einer Reduzierung des Verkehrs und des Feinstaubs, bis hin zu wirtschaftlicher Entwicklung durch StartUp-Unternehmen” so Swatek. “ Wir NEOS sehen ‘Nutzen statt Kaufen’ als Leitspruch für die urbane Mobilität der Zukunft.”

Die geliehenen Fahrzeuge werden dabei nach Gebrauch frei abgestellt, müssen also nicht zu einer bestimmten Andockstelle oder ähnliches gebracht werden. Durch eine Handy-Applikation melden sich die Nutzer_innen einfach an bzw. wieder ab.

“Graz muss ihr Potential nutzen, sich als innovative Mobilitätshauptstadt zu etablieren. Mobilität ist in vielerlei Hinsicht gleichbedeutend mit Freiheit, weshalb eine Modernisierung des Personenverkehrs für uns NEOS ein wichtiges Thema darstellt.” Gerade in einer Stadt wie Graz müssten Menschen oftmals nur kürzere Strecken zurücklegen, für welche sie sich nicht unbedingt ein eigenes Fahrzeug kaufen würden, wenn es vernünftige Alternative gäbe.

Swatek sieht in der steigenden Verbreitung von Shared Mobility, großes Potenzial für die steirische Hauptstadt: “Die Stadt Graz kann sich bei der Shared Mobility als Innovationsmotor positionieren, Feinstaub verringern und ihren Bürger_innen mehr Freiheit bieten. Den Grundstein dazu sollte dabei eine Taskforce legen, die institutionelle, rechtliche und umwelttechnische Rahmenbedingungen ausarbeiten kann und somit Raum für Innovation schafft. Am Ende dieses Prozesses sollen Sharing Mobility Start-Ups aktiv dazu eingeladen werden, ihren Service in Graz anzubieten.”, erläutert Swatek.

Bei der Gemeinderatssitzung diesen Donnerstag bringt Gemeinderat Swatek daher einen dringlichen Antrag ein, um eine Taskforce rund um Verkehrsstadträtin Elke Kahr einzusetzen. Diese Taskforce aus Holding Graz und Experten, soll Rahmenbedingungen für Sharing Mobility Dienste in Graz ausarbeiten und einen Anforderungskatalog an Sharing Mobility Unternehmen verschriftlichen. Anschließend soll seitens der Stadt auf Start-Ups in diesem Bereich aktiv zugegangen werden, um diese Unternehmen nach Graz zu holen, damit sie hier ihre Dienste allen Grazerinnen und Grazern anbieten können.

Der Antrag wurde im Gemeinderat einstimmig angenommen. Sie finden Ihn hier